Donnerstag, 5. November 2015

Ein Hoch auf Frida

Es gibt Schnitte, die passen einfach. Diese Schnitte näht man dann auch meistens nicht nur einmal, sondern immer und immer wieder.

So geht es mir jedenfalls. Wer jetzt aber glaubt, der Miro (mit immerhin schon 4 Exemplaren) sei mein bisher meist genähter Schnitt, der hätte Recht, gäbe es da nicht sie:



Frida 2.0 um genau zu sein. Als ich schwanger war, durfte ich nicht mehr arbeiten (ich weiß, ich Arme) und hatte deshalb ziemlich viel Zeit. Nun bin ich aber nicht der Typ, der monatelang einfach nur herumsitzen kann. Deshalb habe ich in der Zeit das Nähen so richtig für mich entdeckt.

Natürlich wollte ich etwas für meinen Bauchbewohner herstellen, weshalb ich mich auf die Suche nach Schnitten begab. Und ich weiß nicht mehr genau, wie, aber ich bin beim Milchmonster und der Frida 2.0 gelandet. Die kleinsten Größen gab es als Freebook, was mich sehr gefreut hat; War ich mir doch noch so unsicher, ob ich tatsächlich nähen kann.

Aber es hat richtig gut geklappt, was zum Großteil an dem simplen Schnitt und der tollen, ausführlichen Anleitung lag. Schnell war meine allererste, selbstgenähte Hose fertig:

Ich bin immernoch ein bisschen stolz, dass ich mich direkt an die Taschen gewagt habe.

Und am gleichen Tag nähte ich noch schnell die Zweite, nämlich die Blaue mit dem grauen Bund aus Alpenfleece.

Tja und dann kam noch eine und noch eine und so weiter.

Auch zum Upcycling alter Kleidung eignet sich das Schnittmuster hervorragend. So ist die rot-weiß gestreifte, maritim anmutende Frida aus einem hauchdünnen T-Shirt von mir entstanden und eignete sich daher prächtig für die heißen Tage im letzten Sommer. Und die blaue auf dem Bild links war mal ein Hemd von Piepsies Opa. Ich habe einfach die Ärmel genommen und die obere Hälfte des Fridaschnittes auf den oberen Ärmelteil übertragen. Die Fußbündchen konnte ich mir sparen und habe stattdessen einen der Knöpfe weiter nach innen versetzt. Damit ich möglichst wenig wegschneiden musste habe ich diese Hose etwas größer genäht, so dass sie Pieps im nächsten Sommer passt.

Eine Frida konnte ich leider nicht finden. Diese hatte ich gekürzt und auf Kniehöhe ein Bündchen angebracht. Sie wurde im Sommer ständig getragen!


Frida ist ein Schnitt, den ich wirklich jedem nur empfehlen kann. Vielseitig (es gibt z.B. eine Variante für Knickerboker, Kneepatches, und und und) Und den Preis in den größeren Größen auf jeden Fall wert. Und sie passt ewig! Bis auf die Version aus Alpenfleece kann Pieps sie alle noch tragen, sogar die oben gezeigte pinke, die sie bereits an einem ihrer ersten tage zu Hause trug.

Vielen dank, Milchmonster, für diesen grandiosen Schnitt!

 F2

Weil ich die Fridas so mag, zeige ich sie heute auch auf Kiddikram und bei den Meitlisachen!

Kommentare:

  1. Ohh, ich liebe die Frieda auch!!!

    LG
    Marie

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    1. Jippie, dann bin ich ja mit meiner Begeisterung nicht allein!

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09 10