Donnerstag, 16. Juni 2016

Streifenhörnc...äh Martha!

Seit Tagen möchte ich Fotos von meinen neuen Klamotten für Euch machen. Ein Jumpsuit und eine Martha sinds. Aber der Ole muss so lang arbeiten, und das Wetter hier in BaWü ist momentan so bescheiden, dass ich froh sein kann, dass "schlechtes Licht für Fotos" mein größtes Problem ist.

Gestern haben aber Pieps und ich den Papa von der Arbeit abgeholt und, da ich meine Martha anhatte, ganz spontan beschlossen, Fotos zu machen. Deshalb müsst ihr mir mein völlig ungeschminktes und unfrisiertes "Ich" heute einfach vergeben. Ihr sollt ja eh auf den Pulli schauen:


So, wo fange ich an? 

Erinnert ihr Euch noch an Piepsie´s Wald-Jacke? Oder besser gesagt, an die Taschen?! Die liebe Ania von Kaktus & Perronegro hatte mir damals einen Trick gezeigt, um aus einfachen Jackentaschen etwas besonderes zu machen. 

Seit damals wollte ich unbedingt auch mal Taschen dieser Art für mich nähen, war mir aber unsicher, ob das auch an einem Pullover funktioniert. Jetzt weiss ich:

Es funktioniert! In einer etwas simpleren Version, von innen längst nicht so hübsch, aber von außen genau so, wie ich es haben wollte!






Wie genau das funktioniert, zeige ich Euch nicht, das darf die Ania selber machen, schließlich ist es ihre Idee. Aber das Ergebnis ist, dass sich am Eingriff hübsche Falten legen und die Streifen am Ende fast senkrecht gehen. Und DAS hat den Vorteil, dass es, zusammen mit dem restlichen Martha Schnitt, optisch schlanker macht. Sowas mag ich ja.
Übrigens sind die Streifen dunkelblau- ich wollte wieder etwas maritimes. Sowie auch der gelbe Stoff sind sie vom Stoffoutlet Zollernalb.




Zur Martha allgemein kann ich sagen, dass ich nach wie vor begeistert bin! Ich mag den Schnitt einfach, denn er sitzt super, betont die Figur ohne aufdringlich eng zu sein, ist etwas Besonderes und dennoch schlicht genug für den Alltag.
Im Gegensatz zu meiner ersten Martha , habe ich hier die Armbündchen weggelassen und stattdessen die Ärmel deutlich verlängert. Gefällt mir super so. Um einen möglichst ordentlichen Abschluss an den Armen zu erhalten, habe ich nicht gesäumt, sondern einen Beleg eingenäht. Am Saum ist das Shirt mit einem Jersey-Bündchen versehen.

Achja, diesmal habe ich den Original-Kragen verwendet, nicht die Kapuze. Eigentlich wollte ich noch Ösen und eine Kordel anbringen, aber Ole meinte, ich solle es mal einfach so annähen und ich finde, er hat mich da gut beraten!

Streifen zu vernähen war für mich eine richtige Herausforderung! Überall konnten sie nicht passen (zum Beispiel am Übergang zwischen den Taschenaußenseiten und dem Rückenteil), aber manchmal mussten sie einfach ordentlich werden, zum Beispiel beim Kragen.


An den Ärmeln hat es ganz gut funktioniert. Nicht 100% perfekt, aber ich bin zufrieden. 

Ganz wichtig war es mir beim Übergang zwischen Saumbund und Rückenteil, und an der Stelle, an der Die Brustabnäher sitzen, bzw. wo das vordere Oberteil an das vordere Unterteil kommt. Da war ich pingelig. Hätte sonst aber auch zu blöd ausgesehen, fürchte ich...

Ja, das ist sie, meine neue Martha. Ich bin total glücklich in den für mich ungewohnten Streifen. Im Herbst werde ich glaube ich auch mal eine aus Sweat probieren und für Pieps den Mini-Martha Schnitt kaufen. Die Martha-Sucht hat also gerade erst begonnen!!

F2

Zum Abschluss heute nicht mein Lieblingsbild, sondern jenes, über welches meine Nähmädels am meisten gelacht haben. Huch, ein Foto:


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