Donnerstag, 11. August 2016

Blaubeer-Hosen

Was macht einen guten Sommer für mich aus?
Sonne, Meer, Eis, Barfuß laufen, lange Abende auf dem Balkon oder im Garten, Grillenzirpen und Wassermelonen. 
Was einen perfekten Sommer ausmacht?

Blaubeeren pflücken zu gehen!


Wir waren am Wochenende erneut im Norden, diesmal allerdings nur kurz um die Hochzeit einer Freundin zu feiern. Genug Zeit um nach Loy aufs Heidelbeer-Selbstpflückfeld zu fahren war aber dennoch.

Natürlich habt ihr meine Pieps noch nie erlebt, wenn sie Blaubeeren sieht. Aber ihr dürft mir glauben: Sie flippt aus! Blaubeeren gehen über alles! Sogar über Käse!

Und so kam es, dass das Kind völlig konzentriert vor dem Blaubeerstrauch stand und anscheinend nicht fassen konnte, dass wirklich alle, alle diese Beerchen in ihr Bäuchlein wandern durften.



Dann konnte sie es aber doch fassen...
Und so pflückte und kaute und strahlte und schmatzte meine Kleine eine halbe Stunde vor sich hin, während Ole, meine Mama und ich fleißig unsere mitgebrachten Behälter (und natürlich auch unsere Bäuche) füllten. Und das ging so schnell!






Die Heidelbeersträucher hingen so voll mit perfekten, reifen Beeren, dass wir innerhalb einer dreiviertel Stunde über elf Kilogramm pflücken konnten. Eigentlich sogar etwas mehr, nur hat Pieps bemerkt dass es noch viel einfacher ist, sich neben die vollen Schälchen zu setzen und daraus zu naschen. So spart man sich das pflücken...


Tja und was trägt man eigentlich zum Blaubeerpflücken in dieser Saison? Na klar: Blaue Hosen!

Wie praktisch, dass meine Mama und ich uns vor kurzem in der Stoffhalle Oldenburg den gleichen Stoff gekauft haben um uns Sommerhosen zu nähen. Und welch ein Glück, dass noch genug Stoff für eine Pieps-Leggings da war. So hatten wir nun alle, dem Event angepasste, Generationshosen. In etwas Anderem würden wir selbstverständlich NIE aufs Blaubeerfeld gehen. Was sollen denn die Leute sagen...












Was macht man aber nun mit elf Kilogramm Blaubeeren?

Drei Kilo wurden genascht, ein Kilo wurde zu Fruchtleder verarbeitet (und dann im Norden vergessen..., egal, die anderen Enkel freuen sich!), zwei Kilo wurden zu Marmelade, ein Kilo in Muffins gestopft und die restlichen fünf Kilogramm haben wir eingefroren. Denn sowohl mein Patenkind (welches oft bei Oma zu Besuch ist) als auch ich lieben es, gefrorene Beeren zu lutschen. Ehrlich! Es gibt nichts Besseres! 


Zu den Generationshosen:
Stoff ist aus der Stoffhalle Oldenburg
Schnitt Oma: Aus irgendeiner Zeitschrift, genaueres weiß ich leider nicht.
Schnitt F2: Das Hosenteil des Velara-Overalls von Schnittgeflüster. Der Bund ist mit Rüschband gerafft.
Schnitt Pieps: Natürlich die himmlischen Beinchen Luise von Himmelblau (schmal geschnitten). Unser liebster Leggingsschnitt.
Achja, mein Shirt passt nicht zur Hose. Alleine ist es aber echt hübsch und bekommt deshalb bald einen eigenen Post. 

Eine Blaubeerlinkparty gibt es glaube ich nicht, aber eine Party, bei der es nur um uns Mädels geht, und da hier ja gleich drei von uns benäht wurden, huschen wir schnell zum RUMS.


F2


Kommentare:

  1. Wow, die sehen ja echt lecker aus :O
    Also bei mir gäbs da nur die halbe Ausbeute, weil jede zweite Beere bei mir im Mund landet :D
    Sag mal, wie machst du denn das Fruchtleder?
    Hab seit neuestem auch einen Dörrautomaten (schau mal :D)
    und bin gerade dabei alles damit auszuprobieren.
    Nimmst du da Backpapier und verteilst die Fruchtcreme darauf und wie lang dauert das ungefähr?
    lg Sandra

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    1. Hey Sandra,
      oh ein Dörrautomat ist auch ein Traum von mir. Wenn ich irgendwann mal ein Haus mit Garten und Obstbäumen habe, dann... ;)
      Das Fruchtleder habe ich einfach im Ofen gemacht: http://fuchsgestreift.blogspot.de/2016/06/wohin-mit-all-den-erdbeeren.html
      Verbraucht leider viel Strom, deshalb mache ich immer gleich mindestens zwei Bleche.
      Ganz liebe Grüße,
      F2

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