Ihr seid alle so lieb! Nicht nur dass ihr fleißig lest und kommentiert was wir hier so schreiben, nein, ihr bleibt uns auch erhalten wenn wir mal lange NICHTS zustande bringen! Vielen Dank dafür!
Ich hab´ Euch ja gewarnt, es gibt so einiges zu zeigen!
Es war einmal, vor langer Zeit, da erfuhr ich, dass ich schwanger bin. Und etwa zwei Tage später sah ich das Schnittmuster für eine Fuchsjacke und dachte mir: "Oh, die näh ich!" Wie gesagt, der Piepspunkt in meinem Bauch war noch winzig klein, hatte noch kein Geschlecht und ich hatte bis dahin zwei Rücke genäht- aber die Jacke, die musste es sein.
In der Zeitschrift stand direkt dabei, wo es die Stoffe gab, also ab in die Stoffhalle Oldenburg und- gekauft. Das war im Mai 2014...
...jetzt ist Oktober 2016. Und die Jacke ist fertig!
Denn endlich kann ich gut genug nähen und endlich passt Pieps hinein.
Ich liebe die Jacke und finde meine Pieps darin zuckersüß, aber ich muss leider sagen, dass die Anleitung wirklich eine kleine Katastrophe ist. Ihr kennt mich, sowas sage ich nicht einfach so. Aber wenn ich die Jacke tatsächlich schon vor einiger Zeit genäht hatte würde sie wahrscheinlich in Einzelteilen in der Ecke liegen und ich heulend daneben.
Es geht schon beim Zuschneiden los. So sind auf dem Schnittmusterbogen meherere Nasen eingezeichnet und es steht nicht dabei, welche denn nun für die Jacke ist. Bei den Ohren ist es das Gleiche. beim "aus diesem Stoff ausschneiden" fehlen Teile und das zusammensetzen der Kapuze inklusive Aufsticken der Augen ist auch nix für Anfänger. Also, solltet ihr die Jacke auch nähen wollen- nehmt Euch Zeit! Und kocht Euch einen Beruhigungstee...
Aber genug geschmollt, sie ist fertig und wird täglich getragen, denn sie ist wirklich zuckersüß.
Die Ärmel passen perfekt wenn wir sie umschlagen. Auf unserer Hochzeitsweise war es manchmal schon recht kalt und windig und da waren sie heruntergeklappt ideal. Alles gut also :)
Achja, die Hochzeitsreise. Wer uns auf instagram folgt hat ja mitbekommen, dass wir uns mit dem VW Bus auf den Weg gemacht haben. Es ging zum Gardasee, einmal drum herum und wieder zurück. Und es war sooo schön. Die Fotos sind in Lindau (auf der Lindau?) am Bodensee (im Bodensee?) entstanden, sowie an unserem ersten Schlafplatz, mitten in irgendeinem Wald.
Auch wenn diese Bilder und F1´s wundervolle Glückwunsch karte es anders vermuten lassen, waren wir nicht mit unserem eigenen VW Bus unterwegs, sondern mit einem geliehenen (Danke nochmal!!!), denn der Eigene muss erst noch gekauft werden. Aber bald, bald... Oh das wird toll!
Verlinkt Beim Creadienstag, Handmade on Tuesday und den Dienstagsdingen
Hallo,
na, kennt ihr mich noch? Franziska heiße ich, kurz F2 und ich hab hier schonmal was geschrieben. Ab und zu... Und dann kamen plötzlich die Hochzeitsvorbereitungen, der PC ging kaputt und ich wurde krank. Aber jetzt bin ich wieder da!!! Hurra! Ich hoffe ich bin hier nicht die Einzige, die sich freut...
So, genug des Geplänkels, ihr fragt Euch bestimmt, was ich so alles gemacht habe in den letzten Wochen.
Naja hauptsächlich: Geheiratet! Ich bin nämlich jetzt die Frau Hansen!
Die standesamtliche Hochzeit haben wir ganz klein gehalten. Das Las Vegas Paket, wie unser Standesbeamter so schön gesagt hat, nämlich nur wir, Pieps, und unsere Trauzeugen samt Familie. Beim Best Man von Ole ist dann sogar die Familie krankheitsbedingt ausgefallen- wir waren also zu siebt. Der liebe Mann von F1 (meine Trauzeugin) hat zum Glück Fotos gemacht, so dass ich Euch ein bisschen was zeigen kann. Mehr dazu am Donnerstag, insofern meine Franzi die Bilder absegnet Macht sie aber bestimmt, sie sieht nämlich richtig hübsch darauf aus. Hübscher als die Braut, die blöde Kuh ;)
Aber Pieps musste ja auch eingekleidet werden! Das hübsche Kleidchen hatte sie ja schon zu Weihnachten von ihrer Patentante bekommen. Aber irgendwie wars dann doch recht kühl, weshalb ich am Tag vor der Hochzeit (ja, früh, oder?) dachte: Hm, das Kind braucht nen Bolero!
Todesmutig habe ich mir KEINEN Schnitt gekauft, sondern einen bestehenden abgeändert. Das Original war der Babyanzug Anton von Klimperklein- der denkbar blödeste Grundschnitt um daraus einen Bolero zu machen, hat er doch einen Kreuzausschnitt und wird an den Seiten weiter. Aber im Grunde brauchte ich nur den Armausschnitt und die passenden Ärmel und ich hatte den Schnitt schon in der passenden Größe hier liegen. Das Abändern war easy:
- dann habe ich die Seiten begradigt.
-Als nächstes habe ich ihn deutlich gekürzt und natürlich die Beine weggelassen.
-Nun musste ich nurnoch die Ärmel verlängern (ich hatte die Bündchenversion zugeschnitten) und das Vorderteil vorne einen cm breiter machen und abrunden.
Das wars schon. Überall habe ich eine Nahtzugabe hinzugefügt. Ich wollte den Bolero gerne zum Wenden machen, also habe ich alle Teile aus zwei Stoffen zugeschnitten. Achja, die Stoffe...
Da muss ich sagen, ich hatte wahnsinniges Glück. Die liebe Daria von Monkeys&Pumpkins hat mir nämlich in mein letztes Stoffpaket einen dunkelblauen "Crinkle" Stoff dazugelegt, den ich mal testen durfte (er kommt nämlich vielleicht in den Shop!). Zuerst hatte ich keine Idee, was ich daraus machen soll und ehrlich gesagt auch ganz schön Bammel, denn so wie er sich anfühlte musste er höllisch schlecht zu vernähen sein- dachte ich. Gewaschen hatte ich ihn schon (und im Trockner getrocknet- schließlich sollte ich ihn ja testen), was er super überstanden hat, samt Fältchen. Und nunja die Farbe passte einfach perfekt zu BEIDEN Kleidern (bei der kirchlichen Hochzeit trug Pieps ein anderes- mehr dazu später) und der Stoff hat sowas chices, festliches, also habe ich mich getraut. Beim Zuschneiden war ich froh, eine scharfe Klinge am Rollschneider zu haben, denn mit einer stumpfen hätten sich evtl die Falten auseinandergezogen was natürlich fatal gewesen wäre. Aber so ging dieser Schritt überraschend einfach. Und dann kam das Nähen...
Mini-Abzüge in der B-Note gebe ich dem Bolero, da sich die innenliegende Seite immer etwas nach außen dreht (egal, welche Seite nun innen ist). Aber absteppen hätte den tollen Crinklelook irgendwie zerstört und bügeln hab ich mich erst recht nicht getraut. Tatsächlich mag ich es sogar, das man das Futter immer etwas sieht, aber geplant war es nicht, deshalb die kleine Selbstkritik.
Das Problem kennt bestimmt jeder: Irgendwann ist der Schlafanzug entweder an den Füßen durchgescheuert oder die Druckknöpfe sind herausgerissen. Der Rest ist aber noch ganz in Ordnung und - das wichtigste Kriterium - das Kind findet, es sei noch "ein schöner Schlafi!"
Nachdem ich mich letztes Jahr schon an Kastanienwaschmittel versucht habe - und es auch regelmäßig für einen Teil meiner unempfindlichen Wäsche nutze- wollte ich dieses Jahr unbedingt ein Kastanienshampoo ausprobieren.
So langsam fallen bei uns die ersten Kastanien und da ich dieses Jahr ein kleines Helferlein habe, ist schon eine ganz gute Menge zusammen gekommen.
Anwendung:
Ich habe eine gute Handvoll wie normales Shampoo in die Haare gegeben, einmassiert und gut ausgespült.
Ergebnis:
Die Haare quietschen zwar nicht beim Ausspülen und fühlen sich auch nicht so leicht und fluffig an, aber nachdem sie an der Luft getrocknet waren, hatte ich jede Menge Volumen und einen leichten Glanz! Wow! Beides zusammen hatte ich bei herkömmlichen Shampoos so gut wie nie!
Außerdem sind die Haar erst sehr langsam nachgefettet und ich musste sie erst nach 4 Tagen wieder waschen!
Doch dann:
Das Shampoo habe ich leider im Bad aufbewahrt, denn nach 4 Tagen sah es so aus:
Es war vergoren und beim Öffnen der Flasche hat man deutlich "pffffffff" gehört. Nicht gerade vertrauenserweckend. Obwohl es noch gut gerochen hab, habe ich es entsorgt.
Und da kommen wir auch schon zum Nachteil des DIY-Shampoos: die Haltbarkeit.
Ich hätte es im Kühlschrank aufbewahren sollen, denn dann wäre es für ca. 1 Woche gut geblieben.
Anscheinend kann man es noch haltbarer machen, indem man es für einige Zeit im Ofen erhitzt, das habe ich aber noch nicht versucht. Vielleicht wäre es einen Versuch wert, denn eigentlich habe ich keine Lust, mir immer 1 Stunde vor dem Haarewaschen mein Shampoo anzurühren.
Habt Ihr einen guten Tipp zur Haltbarkeit?
Liebe Grüße
F1
Und ab damit zu den Montagsfreuden
Nach gut 12 h im Teebad habe ich den Schal ganz normal mit meiner anderen 30 Grad-Wäsche gewaschen und siehe da: die Farbe ist immer noch genauso kräftig wie vorher und hat auf die andere Wäsche nicht abgefärbt!
Hier nochmal der Vorher-Nachher-Vergleich: Nachher: viel besser!
Fazit:
Ich bin echt überrascht: Es hat super funktioniert, mit simplem Schwarztee einen Acryl-Schal zu färben. Der Schal hat jetzt eine schöne beige Farbe und steht uns Winterlingen jetzt sehr viel besser.
Ich hoffe, ich kann euch in den nächsten Tagen ein paar Tragebilder zeigen, denn ein langwieriges Projekt ist jetzt endlich fertig (und dazu passt dieser Schal in der neuen Farbe perfekt!!!!)
Eure F1
Wer uns bzw. F2 bei Instagram folgt, hat es bestimmt mitbekommen: F2 ist unter der Haube!!! Herzlichen Glückwunsch hier noch einmal hochoffiziell!!!!
Ziemlich schnell war mir klar: da kann ich nicht mit einer simplen gekauften Glückwunschkarte ankommen, das muss schon etwas Besonderes sein! Und da die beiden sich einen Beitrag zu ihren Reisen mit dem VW-Bus gewünscht haben, hatte ich die Idee, eine VW-Bus Applikation auf eine Karte zu nähen.
Also wurden es hauptsächlich neutrale Farben, so wie ein echter VW-Bus auch aussehen würde.
Verarbeitet habe ich etwas Filz, das noch von meinem Quiet Book übrig war sowie sonstige Stoffreste. Der Filz ließ sich super aufnähen, aber den rutschigen Jersey habe ich zuerst mit etwas Vlisofix in seine Schranken gewiesen.
Auf die Rückseite habe ich ein Stück Karton geklebt, auf dem die Glückwünsche und der Beitrag zur Reise Platz findet. Leider, leider findet sich das Foto der Rückseite nicht mehr... War wohl ein bisschen im Stress beim Fotografieren.
Ich wünsche F2 mitsamt Familie viele tolle Reiseerlebnisse im Bully! Alles Gute!
Eure F1
Heute bin ich drüben bei Carlas Applikationen und der Stoffreste-Linkparty sowie bei creadienstag den Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday!






