Ordnung muss sein

Hey ihr Lieben,

ich habe ja schon erzählt, dass ich total gerne stricke. Am Liebsten abends vor dem Fernseher. Deshalb liegt auch mein Strickzeug immer im Wohnzimmer herum, und zwar ehrlich gesagt kreuz und quer. Als ich mich vor ca 2 Jahren so ganz langsam an die Nähmaschine getraut habe habe ich mir eine Tasche für meine Nadeln genäht.


Aber ihr seht schon, sie löst sich mittlerweile auf und hat auch ihre Schwachstellen:

- Das Aus-und Zuknoten für jedes Mal Nadeln wechseln o.Ä. war zeitaufwendiger als gedacht.
- All der Kleinkram, wie Maschenmarkierer, flog entweder lose herum oder war in dem kleinen Beutel verstaut, was nochmal Knoterei bedeutete.
- Das Kabel der Rundstricknadeln wurde geknickt, wenn ich die Tasche fest zusammenbinden wollte.
- Sie wurde zu klein, da ich natürlich mit der Zeit mehr Nadeln hatte.

Praktisch war, dass ich sie einfach überall mit hinnehmen konnte, aber wirklich gebraucht habe ich das erst einmal in den zwei Jahren. Zusätzlich stand hier dann natürlich noch ein Korb mit Wolle herum, in dem früher oder später dann doch die Nadeln, die ich gerade brauchte, gelandet sind.

Also musste eine neue Lösung her:


Ein Utensilo von Pattydoo erwies sich als die perfekte Lösung! Und zwar haben hier all meine Stricknadeln und meine zwei Häkelnadeln Platz. Das Rundstrickkabel kann frei hin- und her schwingen und ich muss nix mehr knoten. Für den Kleinkram hab ich ein Täschchen genäht, welches durch einen Gummizug oben etwas enger ist. Das Täschchen ist mit einem Karabinerhaken an meiner ersten, ganz alleine eingehämmerten Öse am Utensilo befestigt. 

Und das Beste daran ist meine neue, mir selbst auferzwungene Ordnung. Denn all meine restliche Wolle und so Kram wie Stricklieseln sind auf dem Dachboden verstaut und in dem Utensilo ist nur Platz für das eine Projekt, an dem ich gerade arbeite. Ole ist begeistert ;)






Passend dazu gab es auch gleich noch ein kleines Utensilo (also eigentlich ein mittleres, denn von Pattydoo gibt es drei). Das ist für meine Nähsachen, die ich im Wohnzimmer brauche, wenn ich mal nicht ins Nähzimmer kann.Eine Schere, Bleistift, Stecknadeln, Stopfnadeln und sowas halt. Denn auch das lag wirklich überall herum und gerade jetzt, wo Pieps krabbelt und sich hochzieht, sind freilaufende Nadeln nicht gut, wie ihr sicher verstehen werdet.

Beide Utensilos sind außen aus Ikeastoff und innen aus SnapPap. Das "Papier" sorgt für Stabilität, hat aber das Wenden zu einer wirklichen Herausforderung gemacht. Gut, dass ich mich für die Variante ohne Trennwände entschieden habe ;)

Ach ja, die Utensilo-Schnittmuster sind übrigens kostenlos. Vielen Dank, pattydoo!
F2
P.S. Freitag ist Freutag ;) Wir sind dabei

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2 Kommentare

  1. Hallo F2,

    wirklich schick geworden deine Utensilos! Ich habe mir auch das große, allerdings mit Trennwand, Utensilo für die Briefe in der Küche genäht. Aus Kunstleder, so war das Wenden etwas einfacher als mit SnapPap. :) Ich habe aber eine Clutch aus SnapPap genäht und da hatte ich das gefummel auch. Ich habe das *** Ding dann vor lauter Frust einfach zamgeknüllt ... und schon ging das Wenden ohne Probleme! Das ich da nicht gleich drauf gekommen war?! Und ich habe auch gemerkt, dass wenn man das SnapPap heiß bügelt, dass es schön weich wird. Das erleichtert die Arbeit beim Wenden natürlich auch! Danke für deine Verlinkung bei WeWoL!

    <3-lichst eVa

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    1. :D Ja, das mit dem Zerknüllen merkt man immer kurz bevor man aufgeben will :D Einige sagen, dass sie das SnapPa einfach wieder nass machen und dass es dann weich wird, ist wahrscheinlich dann der gleiche Effekt, wie mit dem bügeln. Aber Dein Tipp gefällt mir besser, da ich das Werkstück dann nicht trocknen lassen muss, sondern gleich benutzen kann! Und bei Deinem WeWoL sind wir immer dabei, da wirst Du uns nicht mehr los ;)

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